Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Im aktuellen Test (März 2026) prüfte die Stiftung Warentest acht Mähroboter ohne Begrenzungsdraht – fast ein halbes Jahr lang im Praxiseinsatz.
- Testsieger: Ecovacs Goat O800 RTK mit der Note 2,4 („gut“).
- Preistipp: Dreame Mova 600 mit der Note 2,5 („gut“).
- Nur diese beiden erreichten „gut“ – alle anderen blieben darunter. Ein Hauptkritikpunkt: fehlende deutschsprachige Datenschutzerklärung.
Die Stiftung Warentest hat 2026 erstmals einen ganzen Testdurchlauf ausschließlich Mährobotern ohne Begrenzungsdraht gewidmet. Das Ergebnis fällt nüchtern aus: Von acht Geräten schafften nur zwei ein „gut“. Wir ordnen ein, was die Noten bedeuten, warum so viele Modelle scheiterten – und warum im Netz gerade zwei völlig verschiedene Warentest-Ergebnisse durcheinandergeworfen werden.
Das Testergebnis im Überblick
| Platz | Modell | Navigation | Note | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| Testsieger | Ecovacs Goat O800 RTK | Satellit (RTK) + Kamera + Sensoren | 2,4 | gut |
| Preistipp | Dreame Mova 600 | LiDAR | 2,5 | gut |
| übrige sechs | diverse kabellose Modelle | RTK / Kamera / LiDAR | schlechter als 2,5 | kein „gut“ |
Quelle: Stiftung Warentest, Mähroboter-Test veröffentlicht im März 2026 auf test.de. Die vollständigen Einzelnoten sind dort kostenpflichtig abrufbar. SmartRasen steht in keiner Verbindung zur Stiftung Warentest.
Warum nur zwei von acht Modellen „gut“ sind
Das liegt auch am Bewertungsschema. Die Stiftung Warentest vergibt Noten nach einem festen Raster – und der Sprung von „gut“ zu „befriedigend“ passiert exakt zwischen 2,5 und 2,6:
| Notenbereich | Urteil |
|---|---|
| 0,5 – 1,5 | sehr gut |
| 1,6 – 2,5 | gut |
| 2,6 – 3,5 | befriedigend |
| 3,6 – 4,5 | ausreichend |
| 4,6 – 5,5 | mangelhaft |
Der Preistipp Dreame Mova 600 liegt mit 2,5 also am unteren Rand von „gut“ – ein Zehntel schlechter, und er wäre „befriedigend“ gewesen. Das erklärt auch, warum manche Ratgeberseiten von „nur zwei guten Mährobotern“ sprechen, obwohl mehrere Geräte ordentlich abgeschnitten haben: Sie waren schlicht knapp unter der Schwelle.
Achtung: Zwei verschiedene Warentest-Ergebnisse werden ständig verwechselt
Wenn du nach „Mähroboter Stiftung Warentest Testsieger“ suchst, bekommst du derzeit zwei völlig unterschiedliche Antworten – weil zwei Tests existieren, die oft vermischt werden:
| Test März 2026 | älterer Test (Kabelmodelle) | |
|---|---|---|
| Getestete Geräte | 8 Modelle ohne Begrenzungsdraht | Modelle mit Begrenzungsdraht |
| Beste Note | 2,4 (Ecovacs Goat O800 RTK) | 2,6 (u. a. Gardena Smart Sileno City, Husqvarna Automower Aspire R4, Solo by AL-KO Robolinho) |
| Urteil | zweimal „gut“ | „befriedigend“ – kein Gerät erreichte „gut“ |
| Relevant für dich, wenn… | du ein kabelloses Gerät suchst | du bereit bist, Draht zu verlegen |
Wichtig für die Einordnung: Die drei häufig als „Testsieger“ zitierten Kabelmodelle erreichten 2,6 – nach dem Schema oben also „befriedigend“, nicht „gut“. Wer heute liest, ein bestimmter Kabel-Mähroboter sei „Testsieger bei Stiftung Warentest“, sollte deshalb immer prüfen, aus welchem Test die Angabe stammt.
Was die Stiftung Warentest geprüft hat
Die Geräte standen fast ein halbes Jahr auf der Testwiese – deutlich länger als bei den meisten Fachmagazin-Tests. Bewertet wurden unter anderem:
- Mähergebnis – Schnittbild, gleichmäßige Flächenabdeckung, Randbereiche
- Navigation – Zuverlässigkeit der Orientierung ohne Draht
- Handhabung – Einrichtung, App, Alltagsbedienung
- Sicherheit – Verhalten bei Hindernissen und Berührung
- Umwelteigenschaften – unter anderem Lärm und Energieverbrauch
- Datenschutz – was die Geräte übertragen und wie transparent das erklärt wird
Der gemeinsame Kritikpunkt: Datenschutz
Auffallend: Selbst die beiden „guten“ Geräte kassierten beim Datenschutz Kritik – unter anderem, weil keine deutschsprachige Datenschutzerklärung vorlag. Das ist bei kamerabasierten Robotern kein Randthema: Diese Geräte filmen dein Grundstück und übertragen Daten in Hersteller-Clouds.
Praktisch heißt das für dich: Prüfe vor dem Kauf, ob der Hersteller eine deutschsprachige Datenschutzerklärung anbietet, wo die Daten gespeichert werden und ob sich Kamerafunktionen abschalten lassen. Wenn der Roboter über den Gartenzaun hinaus filmen könnte, ist zusätzlich Rücksicht auf die Nachbarn geboten – heimliche Aufnahmen fremder Grundstücke sind in Deutschland nicht zulässig.
Was das Ergebnis für deinen Kauf bedeutet
- Nicht getestet heißt nicht schlecht. Die Stiftung Warentest hat acht Modelle geprüft – der Markt umfasst deutlich mehr. Stärkere Geräte für große Flächen oder Hänge waren gar nicht dabei.
- Die Testfläche war klein. Geprüft wurde für Gärten im Bereich von etwa 600 bis 900 m². Für 2.000 m² oder Hanglagen sagt der Test wenig aus – dafür ist unser Hanglagen-Ratgeber die bessere Grundlage.
- Ein „gut“ mit 2,4 ist solide, kein Traumergebnis. Die Technik funktioniert im Alltag, ist aber noch nicht auf dem Reifegrad klassischer Kabelroboter.
- Der Preis entscheidet mit. Der Preistipp liegt nur ein Zehntel hinter dem Sieger – solche Abstände sind in der Praxis kaum spürbar.
Die beiden „gut“ bewerteten Modelle
Ecovacs Goat O800 RTK
Vorteile
- Beste Gesamtnote im Warentest 2026 (2,4)
- Kombination aus Satellit, Kamera und Sensoren navigiert sehr präzise
- zuverlässiges Mähergebnis
Nachteile
- Keine deutschsprachige Datenschutzerklärung (Kritikpunkt im Test)
- nicht für große Flächen oder steile Hänge ausgelegt
Fazit: Die sicherste Wahl, wenn dir ein unabhängiges Prüfurteil wichtiger ist als maximale Leistung.
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Dreame Mova 600
Vorteile
- Note 2,5 („gut“) bei deutlich niedrigerem Preis als der Testsieger
- LiDAR arbeitet auch unter Bäumen und bei Schatten zuverlässig
Nachteile
- Ebenfalls Datenschutz-Kritik im Test
- auf kleine bis mittlere Gärten begrenzt
Fazit: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den geprüften Geräten – für kleine Gärten die vernünftigere Wahl.
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Beide Modelle zielen auf kleine bis mittlere Gärten. Wenn dein Grundstück größer, steiler oder verwinkelter ist, findest du passendere Geräte im großen Vergleich – oder du lässt dir vom Mähroboter-Finder in vier Fragen eine Empfehlung geben.
Häufige Fragen zum Warentest-Ergebnis
Welcher Mähroboter hat bei Stiftung Warentest am besten abgeschnitten?
Im Test kabelloser Mähroboter (März 2026) erreichte der Ecovacs Goat O800 RTK mit der Note 2,4 das beste Ergebnis und wurde Testsieger. Der Dreame Mova 600 folgte mit 2,5 als Preistipp. Beide Noten entsprechen dem Urteil „gut“.
Wie viele Mähroboter hat die Stiftung Warentest getestet?
Im aktuellen Durchgang waren es acht Modelle ohne Begrenzungsdraht, die fast ein halbes Jahr im Praxiseinsatz standen. Frühere Testdurchgänge umfassten zusätzlich Geräte mit Begrenzungsdraht, weshalb je nach Quelle unterschiedliche Gesamtzahlen kursieren.
Warum hat kein Mähroboter „sehr gut“ bekommen?
Für ein „sehr gut“ wäre eine Note zwischen 0,5 und 1,5 nötig. Davon war das beste Gerät mit 2,4 deutlich entfernt. Punktabzüge gab es unter anderem beim Datenschutz sowie bei Navigation und Mähergebnis einzelner Modelle – die drahtlose Technik ist noch jünger als die klassische Kabellösung.
Ist ein Mähroboter ohne Warentest-Note automatisch schlechter?
Nein. Die Stiftung Warentest prüft nur eine Auswahl von Geräten einer bestimmten Flächenklasse. Gerade leistungsstarke Modelle für große Grundstücke oder Hanglagen waren im Test gar nicht vertreten. Fehlende Note bedeutet also nur: nicht geprüft.
Wo finde ich die vollständigen Testergebnisse?
Die kompletten Einzelnoten aller acht Geräte veröffentlicht die Stiftung Warentest kostenpflichtig auf test.de. Wir geben hier nur die öffentlich berichteten Kernergebnisse wieder und ordnen sie ein – SmartRasen ist unabhängig und steht in keiner Verbindung zur Stiftung Warentest.